Sei so dankbar - Sei so frei

Sei so dankbar

Wir Deutsche und viele andere Nationen wurden durch die Corona-Krise innerhalb von Tagen in einen Alltag geschubst, in dem viele persönlichen Freiheiten unterdrückt sind. Die allermeisten akzeptieren das ohne Murren. Und das ist gut so, da all diese Maßnahmen potenziell Leben retten.

Damit trotz allem der „Laden läuft“, leisten viele Menschen aus der Gesellschaft Dienst nach Vorschrift. Trotz Ansteckungsgefahr, Stress und anderen Widrigkeiten gehen sie jeden Tag ihrem Job nach, damit wir versorgt sind. Wir können sicher sein, dass der Handel uns mit Lebensmitteln versorgt, Ärzte für uns da sind, unser Müll abgeholt wird, Strom, Wasser, Internet funktionieren, wir mit Nachrichten versorgt werden und vieles mehr.

All diese Dinge, die uns früher selbstverständlich erschienen, stehen heute in einem anderen Licht. Die meisten von uns bleiben in den eigenen vier Wänden und müssen Kontakte zur Außenwelt vermeiden, während andere genau dort ihr Bestes für uns geben. Während wir uns zum Beispiel vor jedem Einkauf im Supermarkt bestmöglich schützen und froh sind, schnell wieder nach Hause zu kommen, stehen andere zwölf Stunden dort, räumen Regale ein, beantworten Fragen, kassieren.

Sicher, jeder dürfte schon von den diversen Applaus-Aktionen Wind bekommen haben, die täglich auf den Social Media Netzwerken verbreitet werden. So toll das auch ist, ersetzt es kein persönliches „Danke“. Und das ist wirklich die einfachste Geste, die wir zurückgeben können.

Einfach mal „Danke für Ihre Arbeit“ sagen: In der Apotheke, beim Arztbesuch, auf der Facebook-Seite der örtlichen Zeitung, dem Polizisten auf der Straße. Für uns ist das nur ein kurzer Satz, doch für den Empfänger ist es eine Bestätigung und Motivation, weiterzumachen.

Und wer möchte, kann den Worten auch noch etwas mehr folgen lassen. Zum Beispiel könnte man beim nächsten Supermarkt-Einkauf eine hübsche Schachtel mit Süßigkeiten oder ein anderes kleines Präsent mit in den Einkaufskorb wandern lassen. Nach dem Bezahlen überreicht man diese an die Frau oder den Mann an der Kasse.

Und das ist nur eine Idee von vielen – euch fallen sicher noch andere ein. Postet sie doch als Kommentar unter diesen Artikel oder auf Facebook, damit auch andere davon profitieren und „Danke“ sagen können.

Titelbild: stock.adobe.com
 

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