Sommer spontan genießen

Die Sonne versinkt erst spät, der Körper braucht weniger Schlaf, das Leben spielt sich viel mehr unter freiem Himmel ab: Im Frühjahr und Sommer blühen auch wir regelrecht auf. Offenen Terrassentüren, laue Abende im Straßencafé und Grillen mit Freunden stehen auf dem Plan.

Doch gerade im Alltag bremsen wir uns oft selbst aus: „Es ist so schön draußen, aber ich muss doch noch …“ Job, Kinder, Haushalt: Irgendein vermeintlicher „Spontanitätsfresser“ findet sich immer. Oft müssen wir uns selber dazu überreden, die Freiheiten der schönsten Jahreszeit auszuleben – und freuen uns anschließend darüber, diese gute Idee gehabt zu haben.

Dabei ist es so leicht, einfach einmal zu genießen. Warum immer auf das Wochenende warten? Nach der Arbeit eine kleine Radtour mit anschließender Pizza auf der Terrasse des Lieblings-Italieners – eigentlich kein Problem. Am frühen Abend im nächsten Freibad noch ein paar Bahnen ziehen oder an den Badesee legen – warum denn nicht? Bereits das Verlagern von Frühstück und Abendessen auf Balkon oder Terrasse bringt ein wenig Urlaubsflair in den Alltag.

Auch Grillen geht immer – vom profanen Würstchen bis zum ausgeklügelten Drei-Gänge-Menü kommt da jeder Barbecue-Fan auf seine Kosten. Selbst Holzkohle-Puristen, die Gas- oder Elektrogeräte geschmacklich ablehnen, kann inzwischen geholfen werden. Mobile Grills mit integrierter Belüftung glühen die Kohle in fünf Minuten durch – ohne Rauch und Ruß. Und weshalb nicht kurzfristig ein paar Freunde oder Familienmitglieder anrufen und einladen? Selbst in der Woche kein Ding. Es muss ja nicht immer bis tief in die Nacht gehen.

Freiheiten leben und spontan zu sein, ist toll – dabei darf die Rücksicht auf andere jedoch nicht zu kurz kommen. Zwar ist in den wenigsten Hausordnungen oder Mietverträgen das Grillen auf dem Balkon verboten. Doch keiner sollte es übertreiben. „Grill-Gesetze“ gibt es nicht. Die Rechtsprechung urteilte bisher quer durch Deutschland sehr unterschiedlich. Ein Fazit aus den verschiedenen Entscheidungen: Niemand sollte etwas gegen fünf bis zwölf Grillabende zwischen Mai und September sagen können.

Was die Sommerparty zu Hause betrifft helfen Kommunikation und gesunder Menschenverstand. Nachbarn sind schnell mit einer Notiz an der Tür informiert – und können so gleichzeitig zum Mitfeiern eingeladen werden. Jeder Gast dürfte es außerdem verstehen, nach 22 Uhr nicht mehr laut schwadronierend auf dem Balkon stehen zu dürfen. Aber selbst, wenn es mal ein wenig lauter wird als sonst: Nachbarn sind auch nur Menschen und feiern selber gerne.

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