Bunt statt Grau - Sei so frei

Bunt statt Grau

Die Schuhe sind frisch poliert, auf der Hose zeichnet sich eine akkurate Bügelfalte ab, das Hemd ist glattgebügelt und die Krawatte mit einem ordentlichen Windsorknoten gebunden. Aber bin das wirklich ich?

Zugegeben, ein Mann im Anzug oder eine Frau im Kostüm machen schwer was her. Doch wie viele von uns fühlen sich wirklich wohl in ihrem Arbeitsoutfit? Oft scheint es doch mehr eine Verkleidung zu sein.

Es gibt sicherlich Branchen oder Positionen, in denen wir nur schwer um eine gewisse Kleiderordnung herumkommen. Wer in einer Bank arbeitet, sollte nicht im Hawaiihemd oder mit Basecap seine Kunden beraten. Einem Top-Manager eines Dax-Konzerns bleibt ein Anzug nicht erspart. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Arbeitsstellen, wo die Kleidung keine Rolle spielen sollte.

Viele Zwänge erlegen wir uns selbst auf. Statt unserer bequemen weißen Sneaker zwängen wir unsere Füße lieber in schwarze Lederschuhe, die Ballerina bleiben zu Gunsten von eleganten Schuhen mit Absatz im Schrank. Das Hemd erhält den Vorzug vor dem T-Shirt, der Rock vor der Hose. Wir passen unsere Kleidung an, um möglichst unauffällig zu sein und wenig Angriffsfläche zu bieten.

Wer jedoch immer „„Uniform“ trägt, verliert sich wohlmöglich irgendwann in der grauen Masse. Dabei ist doch gerade die Individualität eine der größten Errungenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts. Diese dürfen wir nicht aufgeben. Wir sollten vielleicht nicht gleich die Anzughose gegen Bermudashorts tauschen, aber unsere Lieblingsjeans passt bestimmt auch zu einem Hemd. Und selbst Sneakers sind heutzutage nicht nur salon- sondern jobfähig. Kleidung ist ein Ausdruck der Persönlichkeit, diese sollten wir unseren Kollegen, Vorgesetzten und Kunden nicht gänzlich verschweigen. Mut zum Bunten, weg vom ewigen Grau.

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