Heute zähl nur ich

Montags Yoga, dienstags Kino, samstags Fußball… der Terminkalender ist voll. Das Problem kennen die meisten von uns. Jeder will es allem und jedem recht machen. Am liebsten würden wir uns dafür vierteilen. In unseren digitalen Kalendern wimmelt es von Erinnerungen und Ereignissen. Auch du bist Freizeitmanager, optimierst deine Verabredungen? Es kann jederzeit etwas Besseres kommen, wer weiß? Und wenn etwas dazwischenkommt, das noch mehr Spaß verspricht, wirfst du alle vorherigen Pläne über Bord. Unsere größte Angst – etwas zu verpassen. Seit wir mit unseren Smartphones durch die Welt chatten, können alle noch spontaner sein.

Ständig flattern uns Newsletter von Kinos, Restaurants oder Konzerthallen in den digitalen Briefkasten. Wir werden auf Facebook Freunde von Künstlern und Bars, bekommen

Veranstaltungseinladungen und klicken: Zusage, Absage oder doch erstmal nur „interessiert“. Denn wir wissen: Dort teilzunehmen heißt, woanders nicht dabei zu sein.

Und eigentlich müsstest du mehr Sport machen, noch das eine Buch fertiglesen, diese Serie schauen, die Eltern mal anrufen, wieder früher ins Bett gehen. Aber das „Müssen“ mag niemand. Zwingen wollen wir uns schließlich zu nichts, lieber alles offenhalten. Aber nur wer begreift, dass er nicht alles haben kann, wird selbstgemachtem Freizeitstress entgehen. Wir können nicht bei allem dabei sein.

Wenn dir also mal wieder alles zu viel wird, dann hilft nur eins: Heute zählst nur du! Allen absagen, das Smartphone ausschalten und genau das machen, worauf du Lust hast. Genieße deine freie Zeit ganz bewusst und entscheide dich nicht für zehn Veranstaltungen gleichzeitig.

Wir müssen wieder lernen, uns festzulegen. Wenn wir keine Lust aufs Konzert haben, sollten wir zuhause bleiben. Wenn wir uns lieber auf dem Sofa fläzen wollen, als durch den Regen zu joggen, einfach machen. Und wenn du keine Lust auf den Kunstfilm im Programmkino hast, sondern lieber auf der Couch liegen und Trash-TV gucken möchtest, dann machst du das – denn heute zählst nur du.

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